Sommerlager 2001 - Bericht

von Projektleiter Josef ZELLHOFER, DGKP,
Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates der ÖHG


Das 30. Rehabilitationssommerlager in der Geschichte der ÖHG fand bereits zum 8. Mal in der Zeit vom 15. Juli bis 4. August bei Familie Schreiner in Fath am Waldschachersee statt, woran auch diesmal 21 Kinder und Jugendliche teilnahmen. So durften wir auch heuer wieder Gäste aus Rumänien begrüßen.

Nach den Vorbereitungen reisten die Sommerlager-Teilnehmer mit der Bahn bzw. dem PKW an.

Die Betreuung der Kinder wurde von Margot Fürtauer, Richard Lang und Raimund Tuppinger wahrgenommen. Für die pflegerische Betreuung der jungen Männer war die Diplomkinder- und Säuglingskrankenschwester Vanessa Klugmayer zuständig. Sie erhielt Unterstützung von Sebastian Maranga, unserer „männlichen Krankenschwester“ aus Rumänien.

In turnusmäßigen Intervallen von jeweils einer Woche konnten Frau Dr. Goto Geißhofer, Herr Dr. Serge Paukovits, Herr Dr. Christoph Male und Frau Professor Dr. Ingrid Pabinger-Fasching für die ärztlichen Aufgaben gewonnen werden.

Die physiotherapeutische Betreuung wurde von Student Wilfried Bartel, Martha Grguric und Monika Hartl geplant und durchgeführt. In diesem Jahr wurde das Physio-Team durch Frau Mihaela Toderici, unserer Gastphysiotherapeutin aus Rumänien verstärkt.

Für die sportliche Unterstützung waren Gabi Aigner, Jörg Wesiak, Klaus und Horst Zacharski bereit, den Kindern und Jugendlichen aber auch den „Erwachsenen“ die Sportarten wie Tennis, Segeln, Surfen, Scootern, Schwimmen und Radfahren beizubringen.

Am ersten Tag fand das obligatorische Vermessen der Kinder und Jugendlichen statt. Danach konnte mit der täglich am Vormittag geplanten Physiotherapie begonnen werden. Auch in der interdisziplinären Zusammenarbeit (Phsyios, Betreuer aber auch Sportlehrer) konnten in spielerischer Form Übungen über den ganzen Tag verteilt an unseren "kleinen" Patienten durchgeführt werden.

Zusätzlich stand für die Jugendlichen einmal pro Woche „Fitnesscenter“ sowie Ausflüge nach Graz auf dem Programm.

Ein Tagesausflug durfte auch nicht fehlen. Jung und Alt erstürmten mit Begeisterung die Riegersburg. War auch für manche der Aufstieg ein beschwerlicher so freute sich jeder über den tollen Ausblick. In meinen Gedanken sehe ich noch immer das Bild - tiefgrüne Weingärten umzäunt mit altem Steingemäuern und im Hintergrund die Burg - phantastisch!

Einen ganzen Tag widmete uns „Wiesel“, Gerald Wieser mit seiner Töpferscheibe. Für die Sommerlagerteilnehmer war es eine gelungene Abwechslung - erst nach Einbruch der Dunkelheit konnten wir die Kinder von der Töpferscheibe loslösen.

Absolutes Highlight allerdings war der „Baxter Cup“ der heuer zum dritten mal durchgeführt wurde. An DREI Tagen wurden zwölf „Sportarten“ durchgeführt: Schwimmwesten-Wettschwimmen, Paddeln, Kleinfeldtennis, Tischtennisturnier, Kirschkern- Weitspucken, Teebeutel-weitwerfen, Golf, Dart, Billard, Scooterrennen, Zielwerfen und Bogenschießen.

Am dritten Tag der „Spiele“ wurden alle Teilnehmer mit Pokalen, Urkunden und Medaillen belohnt. Dieser Tag wird auch nicht so leicht vergessen werden -
in Gegenwart der zahlreich erschienenen Gäste fand die Präsentation des Videos „25 Jahre Rehabilitationssommerlager“ statt, welches ohne Herrn DI Rudolf Diem nicht zustande gekommen wäre. Filmmaterial des uns unvergesslichen Alfred Leroch ergänzten die Dokumentation.

Nach der auch heuer im Rahmen des Sommerlagers abgehaltenen Vorstandssitzung fand das Abendessen an diesem Tag unter freiem Himmel statt. Mit Unterstützung von Ing. Peter Schober am Grill konnten alle hungrigen Mägen gefüllt werden.

Anschließend ging's zur Beachparty mit eigens von den Kindern angesetzter Bowle und toller Dekoration der Surfschule, die der Wind aber sehr rasch in Mitleidenschaft zog. So war KARAOKE ein weiterer Höhepunkt des Abends. Jung und Alt brauchten nicht allzu lang um sich warm zu singen. Um auch einmal an die Reihe zu kommen musste man sich sogar anstellen.

Unseren Abschlussabend feierten wir dieses Jahr nach langer Zeit wieder einmal am Ninaus-Teich. Nach der Mittagsruhe fuhren die Jugendlichen mit den Fahrrädern und unsere „Kleinen“ mit dem Bus zum „Fischer Fritz“. Dort verbrachten wir die Zeit bis zum Grillen mit Fischen und Faulenzen. Bei Einbruch der Dunkelheit wurde ein Lagerfeuer entfacht. Es herrschte Gemütlichkeit mit Gitarrenstimmung und anschließendem Diskobetrieb. Vor dem Schlafengehen wurden wir noch durch einige von den Kindern extra dafür einstudierten Tanzeinlagen überrascht. Ein bunter Nachmittag rundete das heurige 3-wöchige Programm ab.

Lukas' Geburtstag Andis' Geburtstag Sr. Batik

Zum Schluss möchte ich mich bei meinem Team für die gute Zusammenarbeit ganz herzlich bedanken! Ohne Euch wäre es nicht möglich gewesen den uns anvertrauten Kindern und Jugendlichen unvergessliche 21 Tage zu bieten. Meinem lieben Freund Dr. Hubert Hartl möchte ich nicht vergessen zu danken, dass er mich trotz seiner sehr begrenzten Zeitressourcen wie auch die vielen Jahre zuvor bei der Organisation tatkräftig unterstützt hat - DANKE Hubert.

Danke zu sagen gilt auch dem Vorstand der Österreichischen Hämophilie- Gesellschaft für die gute Zusammenarbeit.

Liebe Familie Jäger - die Kuchen waren auch heuer wieder ausgezeichnet. Last but not least! Fam. Menzel - danke Nicole, danke Paul - für Eure Unterstützung im Hintergrund.

"Die Macher": Zacharski, Weiss, Pabinger

zurück